Konzept

Die pädagogische Arbeit

Die pädagogischen Ziele des Lerchennestes basieren zunächst auf den allgemeinen Zielen des seit August 2005 gültigen bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) mit seiner Ausführungsverordnung und des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes (BEP).

Unsere Ziele sind unter anderem: Das Erlangen von Basis- und Schlüssel -kompetenzen, das heißt die grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Kindes mit anderen zu agieren und sich mit seiner Umwelt neugierig auseinander- zusetzen. 

Unsere Säulen sind:

  • Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl, ein positives Selbstkonzept
  • Soziale Kompetenz
    • Insbesondere im sozialen Miteinander und in der Übernahme von Verantwortung für sich selbst und andere. Ein Anerkennen der eigenen Grenzen sowie die von anderen, des Weiteren Techniken, mit Konflikten umzugehen
  • Emotionale Kompetenz 
    • Bewusstsein für das eigene seelische Befinden, Selbstwahrnehmung, positives Selbstwertgefühl, Entwicklung von Empathie
  • Kognitive Kompetenz 
    • Insbesondere im Bereich von Wahrnehmung, Gedächtnis, Kreativität und Phantasie sowie Problemlösestrategie
  • Physische Kompetenz 
    • Verantwortung für die eigene Gesundheit und für körperliches Wohlbefinden, Grob- und Feinmotorik

Bildung im Kindergarten

Unter Bildung verstehen wir ein Lernen, das im sozialen und kulturellen Kontext in Interaktion von Kindern und Erwachsenen geschieht. Bildung ist niemals ein isoliertes Lernangebot, sondern ein Lernprozess, der an allen Orten, an denen Kinder aktiv sind, stattfindet. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung von Basiskompetenzen und Werthaltung. Damit dies gelingt, brauchen die Kinder eine Umgebung, in der sie sich sicher und geborgen fühlen, aber ebenso eine anregende Umgebung, in der Erwachsene Vorbild sind. Kinder haben ein Recht auf Selbsttätigkeit und brauchen Gelegenheit, auch Fehler machen zu können, aus denen sie lernen können.

Zusammenarbeit mit Institutionen

Die Eltern vom Lerchennest werden zu den Themenabenden der umliegenden Kindergärten eingeladen (z. B. Thema Missbrauch von Kindern, Thema Schulreife etc.). Auch das Team besucht andere Kindergärten und nimmt dort gelegentlich am Kindergartenalltag teil. Von Schulkindergärten holen sich die Bezugspersonen 

weitergehende Informationen über Schulreifekriterien ein. Für komplexere Problemstellungen nehmen wir auch die Hilfestellung der Bezirkssozialarbeit, von Logopäden und Kinderpsychologen in Anspruch.

Als Mitglied des KKT (Kontakt- und Beratungsstelle für Elterninitiativen) erhalten wir regelmäßig effiziente Unterstützung in allen organisatorischen Belangen, in Personalfragen und hinsichtlich Fortbildungsmöglichkeiten.

In Zusammenarbeit mit der AOK nehmen wir am Zahnputzprogramm der Stadt München teil.

Qualitätssicherung

Die Qualität und Professionalität unserer Arbeit zu gewährleisten und im Kindergartenalltag zu sichern, ist uns ein großes Anliegen.

Dies geschieht in unserem Kindergarten auf vielfältige Weise:

  • Beobachtung und Dokumentation
  • Pädagogischer Austausch im Team: einmal wöchentlich montags.
  • Weiter- und Fortbildungen
  • Elterngespräche
  • Arbeitsgruppen der Eltern
  • Teamsitzungen mit Vorstand und Elternbeirat
  • Elternabende: 2 große Elternabende, 1-2 Gruppenabende pro Jahr, bei Bedarf auch mehr.
  • Konzepttage, Projektplanungstag
  • Elternbefragungen
  • Regelmäßige Reflexion und Optimierung des Konzeptes
  • Supervision in regelmäßigen Abständen.